Ein Workshop über gute Sprachverständlichkeit

Endlich ist er fertig und es hat etwas länger gedauert, Clubhouse sei Dank. Aber genau das war auch gut so, denn nachdem sich mehr oder weniger audioenthusiastische Menschen damit befasst haben, nicht immer sinnvolle Tipps für den guten Ton zu geben, war es Zeit für einen fundierten Leitfaden für absolute Einsteiger. So flossen in diesen Workshop zahlreiche Impulse aus Clubhouse mit ein, nachdem ich doch einigen Nutzern mit hohen Klangansprüchen zum guten Sound verhelfen konnte. Wie im Podcast 180 schon angedeutet will ich das auch hier nochmal wiederholen: Clubhouse kostet Zeit und bringt für die meisten Nutzer wirtschaftlich nichts ein, Networking mal außen vor. Zumindest für mich ein Produktivitätsbremser, so hätte ich in den letzten vier Monaten deutlich mehr schaffen können. Das sehe ich aber auch nicht negativ, denn es haben nicht nur einige Leute von meinem Wissen profitiert, sondern auch umgekehrt – ein gegenseitiger Mehrwert auf emotionaler Ebene. Coaches mögen hingegen Audionetzwerke bei der Kundenakquise nützen, man muss den Leuten nur lange genug eine Kante ans Bein labern und so findet sich neues “Kanonenfutter” für das täglich Brot, die Stimme im persönlichen Gespräch ist halt wirkungsvoller als einfache Werbetexte oder allgemeine Videos. Wie üblich begründet sich meine Haltung auf Grundlage meiner eigenen Bubble, die im Wesentlichen aus arbeitenden Menschen besteht, welche keine Zeit oder Lust zum “Labern” haben. Weil es von diesen in unserer Gesellschaft ungleich mehr gibt, erklärt dies vermutlich auch die derzeitige Erfolglosigkeit von Audionetzwerken hierzulande. Vergleiche mit Amerika sind schwierig, ein Kontinent lässt sich kaum mit einem europäischen Land mit einer ganz anderen Mentalität vergleichen. Aber genug gemeckert, denn ein guter Ton ist für Clubhouse-Anwender ebenso wichtig, wie fürs Coaching und bei Videokonferenzen. Wenn man teilweise Stimmen über komprimierende Bluetooth-Headsets mit reduzierter Bandbreite hört, hat man mich zumindest als Zuhörer verloren. Auch die Hersteller von Notebooks und Webcams schreiben viel über ihre Mikrofone und die Eignung für Videokonferenzen, doch sieht die Praxis häufig anders aus. Besonders Geräuschreduktionen sorgen für einen metallischen Sound und lassen die Sprache unschön und auch dünn klingen. Etwas an der eigenen Hardware zu optimieren, ist eher ein sozialer Aspekt und man tut es weniger für sich, als für den Zuhörer. Dieser dankt es unbewusst mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit und geringerer Ermüdung. Hören wir doch mal ein Beispiel zwischen dem Mikrofon-Array meines HP Desktops, einem einfachen Headset von HP und dem Elgato WAVE:3, siehe hier den Test:

Es macht also durchaus Sinn, sich mit der Frage einer möglichst guten Sprachverständlichkeit zu befassen. Das muss auch keineswegs ins Geld gehen, wie der Workshop zeigt. Wie üblich ist er unter diesem Link bei AMAZONA.de zu finden.

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