Chris Brandon – Live im Clubhouse mit neuer Single “Get Close”

Letzte Aktualisierung am 6. Mai 2021

Chris Brandon hat eine weitere Single veröffentlicht. Bereits hier im Podcast haben wir über die steile Karriere des deutschen Singer/Songwriters Christian Besau gesprochen, der mit seinen Hits “Smile Smile” (2018 produziert von Jack White) und “Speechless” (2019 produziert von R-G-T) die Top 40 der US-amerikanischen Country-Charts stürmen konnte. Mit dem Hit “Real Love” (produziert von Conny Conrad, Text von Ryan Presley) kam er sogar unter die Top 10 der US-Weekly-Country-Charts – nebenbei als erster deutscher Künstler überhaupt. 1972 in Mannheim geboren, startet er nun mit seinem neuen Titel “Get Close” durch.


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“Get Close” – zu was eigentlich, zu noch mehr Erfolg? Darüber haben wir am 5. Mai um 18:30 Uhr mit dem in der Südpfalz lebenden Künstler im Clubhouse gesprochen. “From Rhineland to Graceland” veröffentlichte er schon vorher, “Aber eigentlich war Real Love der erste Hit”, erzählte Brandon. Die Pandemie ging im letzten Jahr auch nicht spurlos an ihm vorüber, “da passt der neue Song Get Close gut hinein, sich wieder nahe sein bekommt in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung, vor Allem als Widerspruch zum körperlichen.”

“Get Close” wurde in Deutschland produziert, während er die vorigen Songs mit Ryan Presley in den US-amerikanischen Sun Studios aufnahm. “Das war ein erhebendes Gefühl, vor Ort in derselben Straße an dem kleinen Haus zu sein, wo die großen Hits von Johnny Cash und anderen entstanden”, erzählte er. Dabei entwickelte sich der Kontakt zu Elvis’  entfernten Großcousin Ryan Presley eher zufällig. “Eines Sonntags klingelte am Nachmittag das Telefon und ein südstaatlicher Anrufer aus Memphis (Tennessee) meldete sich, der so klang wie Elvis, aber er konnte es natürlich nicht sein. Es stellte sich heraus, dass Ryan einen Sänger aus dieser Gegend für sein Musikprojekt suchte und ob er nicht seinen Text vertonen wollte”, fragte er. Daraus entstand eine wunderbare Freundschaft und einige Songs, die in den USA auch live aufgeführt wurden, eben “Real Love”. Dabei ist Chris absoluter Elvis-Fan und kannte schon mit fünf Jahren alle Titel auswendig, mit “Rhineland to Graceland” erschuf er eine Homage an sein Idol.


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“Für mich ist das ganze Leben Rock’n Roll”, erklärte Brandon auf meine Bemerkung, dass die Songs vom Genre recht unterschiedlich klingen und ich beispielsweise “Smile Smile” als absolut radiotauglichen Pop einordnen würde. “Schau mal, die alten Hits von damals vermitteln ein Lebensgefühl, sie verbinden Menschen und Kulturen und so stand ich als weißer Sänger inmitten einer Band von Schwarzen”, und genau genommen ist es das, was Musik schon immer tat.” Rock’n Roll als Lebensgefühl und sogar als Ursprung von Hip-Hop und mehr als nur eine Stilrichtung, der Gedanke hat was.

Mit “The Whole World Is a Colour” hat Chris Brandon bereits sein erstes Best-Of-Album auch mit Live-Mitschnitten veröffentlicht. “Mein großer Traum wäre es noch, meine Songs auf Vinyl herauszubringen”, damit trifft er bei mir natürlich genau den Nerv. Auf die Frage, warum er nicht wie andere Künstler eine limitierte Sonderausgabe des Albums veröffentlicht hat, wusste er keine wirkliche Antwort, “Das habe ich beim Verlag gar nicht angefragt”, meinte er. Höchste Zeit, dass sich 7Music als Label diesen Schritt mal überlegt, vielleicht auch mit “Get Close”. – “Der Titel ist zu neu und daher nicht auf dem Album enthalten”, fügte er hinzu.

Abschließend sprachen wir auch über seine journalistische Tätigkeit, denn abseits von seiner musikalischen Berufung ist er bei der ERB gGmbH als Sachgebietsleiter für den Hörfunk tätig. So führt er selbst Interviews mit Stars und stellt Fragen, die man ihnen in gewöhnlichen Interviews nicht stellen würde, beispielsweise zu religiösen und sozialen Themen. Die Sendung ist in verschiedenen süddeutschen Privatradios zu hören.

Hier die Links zur Musik von Chris Brandon:

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