RODE Broadcaster, Sprechermikrofon mit Großmembran-Kondensatorkapsel

Schon seit Anfang des Jahrtausends gibt es das Broadcaster und in meinem Vergleichstest zu RODE-Mikrofonen war es nicht vertreten. Ich war allerdings doch sehr neugierig, denn für das direkte Besprechen sind NT1 und NT1000 nicht ganz optimal geeignet. Sie fangen auch etwas zu viel Rauminformationen ein und neigen bei der Nahbesprechung zu einem muffigen Klangcharakter, welchem das NT1-A durch eine Höhenanhebung etwas entgegen setzt. Im RODE RODECaster Pro gibt es ein Profil für das Broadcaster und so lag es nahe, das Mikrofon auch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Auch deshalb, weil es beispielsweise in der Sendeanstalt des ORF ausreichend vorhanden ist und das hat sicher Gründe. Übertrieben behaupten manche, es ginge nichts über ein Sennheiser MD-441, dem möchte ich nicht nur im Hinblick auf das Shure SM7B widersprechen. Allerdings braucht dieses einen guten Preamp und neigt zum Rauschen, das RODE Broadcaster rauscht durch die HF2-Großmembran-Kondensatorkapsel nicht und ist klanglich sehr ähnlich abgestimmt. Kein lineares, aber ein auf Sprache optimiertes Mikrofon mit einem zuschaltbaren Lowcut-Filter, das von Vorne besprochen wird und dessen Vorzüge ich absolut nachvollziehen kann. So gehört es jetzt zu meinem Portfolio und hat das NT1000 für Sprachaufnahmen ersetzt. Durch die gegenüber Rauminformationen etwas unempfindliche Bauform kann ich sogar auf die ISOVOX verzichten, auch wenn akustisch noch etwas Optimierungsbedarf besteht. Den ganzen Test findet Ihr bei AMAZONA.de.

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