Hochauflösende Musik für Zuhause und Unterwegs

Letzte Aktualisierung am 7. September 2019

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein mobiles HiFi-Erlebnis mit einem DAC oder Kopfhörerverstärker zu optimieren, stößt auf unendliche Aussagen und polarisierende Ansichten. Die Einen behaupten, dass jeder Digital-Analog-Wandler gleich klingen muss, die Anderen meinen, dass nur mit hohem Investitionsaufwand überhaupt erst Gänsehaut-Faktor möglich wäre. Und wenn man dann noch liest, wie lange sich die Elektronik sogar noch bis zur Perfektion einspielen sollte, sieht man sämtliche elektrotechnische Grundlagen über Bord geworfen. Oder ist die Physik doch nur ein halb präzises Abbild, das von der Esoterik bereits übertroffen wurde?

Dieser Artikel läuft einem Podcast voraus, in welchem ich versuche, einige Grundlagen der digitalen Musikübertragung verständlich zu vermitteln. Auch der folgende Text ist keine Fachliteratur für Profis, denn es gibt auch Menschen, die sich ohne technische Affinität mit Musikhören befassen. Aber ganz ohne Technik geht es leider nicht, wenn man Zusammenhänge begreifen und nachvollziehen möchte. Liest man im Netz Testberichte oder Erfahrungen zu HiFi-Produkten neuerster Bauart, wird man oft mit Messergebnissen und Klangbeschreibungen konfrontiert. Dabei sind viele Begrifflichkeiten rein technischer Natur und für die Meisten ohne Hintergrundwissen eher unverständlich. So gilt wie früher die Frage, ob der Klang zu einem passt. Während der eine die Musik in möglichst unverfälschter und detailreicher Form genießen möchte, mag der andere lieber den Sound und beurteilt den Gesamtklang. Für alle Zielgruppen gibt es Produkte, diese abzugrenzen ist nicht ganz trivial. Auf der einen seite sind da die klassischen HiFi-Firmen, die definieren, was gut für den Hörer ist, auf der anderen Seite die neuen Märkte mit unglaublichen Ideen zu teils günstigen Preisen. Im Folgenden will ich mit einem Blick zurück nach vorne versuchen, etwas Ordnung ins Chaos zu bringen.

Angefangen hat der Trend schon vor über fünf Jahren. Damals hat Colorful Technology mit dem Colorfly eine Serie an hochklassigen Musikspielern auf den Markt gebracht, die allerdings durch ihr dekadentes Aussehen und eine teils ungewohnte Bedienung auffielen. Der oben abgebildete Colorfly Pocket HiFi C4 Pro ist nicht der aktuellste, aber er hat die beste Ausstattung in der Serie. Als die ersten Berichte erschienen, machten Journalisten meist den Fehler, ihn mit dem nicht High Res fähigen iPod Classic zu vergleichen. Dieser sei kleiner und viel günstiger, bietet mehr Speicherplatz und klänge nicht viel schlechter. Zu dieser Ansicht kann man tatsächlich kommen, wenn man den Colorfly mit einem Mittelklasse-Kopfhörer und ohne hochauflösende Musik testet. Dann spielt er seine Vorteile nicht aus und es bleibt ein kräftiger Kopfhörerausgang übrig. Im Gegenteil offenbart sein präziser Wandler Artefakte bei MP3-Dateien, die ihn sogar schlechter klingen lassen, als den iPod. Kurz darauf erschienen Weitere Player von chinesischen Herstellern, wie FiiO, Ibasso oder Astell & Kern, ein Fantasiename von iRiver. Sony folgte dem Trend anfangs nicht und legte den Walkman erst später neu auf. Die Preise explodierten regelrecht, so verlangt iRiver für den Astell & Kern AK-240 rund 2.500 Euro, während der Colorfly für “nur” 600 Euro zu haben ist und seinerzeit von der Presse als viel zu teuer beschrieben wurde. Hört man ihn gegen den AK-240, klingt der Colorfly dabei nicht schlechter. Heute beginnen die Einstiegspreise bei 100 Euro, die Top-Preise enden jenseits der 3.000 Euro. Smartphones mit audiophilem Ansatz sind erst seit kurzer Zeit zu haben, wobei hier Apple und Samsung schon länger auf die Audiowiedergabe achten. Oppo und LG haben Smartphones im Sortiment, deren Audioqualität besonders herausgestellt werden. Mit High Resolution Audio hat die Branche also ein neues Betätigungsfeld gefunden, für das es genügend zahlungswillige Kunden gibt. Fraglich bleibt, ob die Klangqualität auch linear zu den Mehrkosten ansteigen kann.

Gedanken zur Technik und Esoterik

Bevor ich nun konkret auf meine gesammelten Erfahrungen mit High Resolution Audio und mobilem Musikgenuß eingehe, ist zunächst zu klären, warum viele Aussagen im Internet zu diesem Thema so widersprüchlich sind. Mit Sicherheit liegt das nicht daran, dass Menschen besser oder schlechter hören, wohl aber unterscheiden sich die Ansprüche. Der Beats-, Sonos- und Bose-Fan beispielsweise hört Musik und möchte vollen und runden Klang. Satter Sound ist wichtiger, als die präzise Wiedergabe von Naturinstrumenten und wie dieser technisch entsteht, ist ihm meistens egal. Das wissen auch die Produzenten und mastern die Musik so, dass sie sowohl komprimiert, als auch aus dem kleinen Lautsprecher gut und angenehm klingt. Manch toller Pop-Song kann im Gegensatz dazu auf einer hochwertigen Abhöranlage zur Ernüchterung führen und macht keinen Spaß. Das erging mir nicht nur einmal so, weshalb ich gelernt habe, meine Musikgewohnheiten zwischen Alltag und aktivem Musikhören zu trennen. Das tun leider nicht alle und so kollidieren diese Ansichten und erzeugen ein quasi Tiefdruckgebiet, das besonders in Fachforen zu starken Turbolenzen führen kann. Die Akzeptanz der jeweils anderen Seite ist dabei nicht immer einfach, der Geschmack wird zu Gunsten von anderen Faktoren vernachlässigt. Dabei würde wohl keiner zugeben, vielleicht auch mal anders Musik genießen zu wollen. Und wie in vielen Bereichen treffen auch die Hersteller wunde Punkte und steigen genau in diese Diskussionen mit ein. Denn seitdem die HiFi-Anlage kein Massenartikel mehr ist, sucht man nach neuen Märkten und hat sie unter anderem mit hochauflösender Musik offenbar gefunden. Während Japan früher für hochwertige und bezahlbare Technik stand, ist es heute China, das mit Innovationskraft glänzt. Aber auch die bekannten Größen der Branche lassen dort unabhängig von der Preislage produzieren. Dabei wird viel geklotzt, so wirbt beispielsweise Philips für einen Kopfhörer mit Lightning-Anschluss mit High Res Audio, obwohl der verbaute D/A-Wandler diese Formate gar nicht wiedergeben kann. Macht auch nichts, denn der Konsument soll ja ein gutes Gefühl haben, dass sein Produkt vielleicht mehr kann, als andere können. Bei mir führen solche Praktiken zu Image-Verlust, wenn beispielsweise Sony mit HiFi-optimierten Speicherkarten oder gar drahtlosen Verbindungen wirbt – eigentlich ein Widerspruch zur Digitaltechnik. Die Innovation kommt längst nicht mehr von den Unternehmen, die einst mit der Kassette, CD oder DVD Meilensteine setzten. Problematisch ist weiterhin, Das Verteufelungen aus der Vergangenheit plötzlich zur Tugend werden. So schluckt der audiophile Musikliebhaber alle diese Annehmlichkeiten plötzlich, während er früher beim Musikgenuss noch den Router abgeschaltet und das Handy aus dem Abhörraum verbannt hat. Auch scheut er nicht die Kosten, aber den unsauberen Strom aus der Steckdose, beklebt seinen Abhörraum mit Aktivatoren und nutzt mobil den High Res Player mit Android, streamt die Musik über Wi-Fi, macht sich Gedanken über klangfeindliches Jitter und verbindet seine Kopfhörer drahtlos mit dem Equipment. Dass manche Widersprüche gar nicht diskutiert werden, verwundert nicht, immerhin stehen doch die Tests bekannter Fachmagazine für den kompromisslosen Musikgenuss inklusive schön gemalter Akustik mit exorbitanten Kennzahlen in Bestenlisten ein. Auch wenn der Testsieger eine ganze Doppelseite Werbung geschaltet hat, wird der Leser nicht stutzig, zumal ja der freundliche HiFi-Händler genau das Gleiche erzählt und nebenbei die Ausgaben aktueller Fachmagazine bereithält. Nein, er muss ja nicht verkaufen, er tut es absolut aus Überzeugung. Natürlich hätte der HiFi-Freund gerne deutlich weniger ausgegeben, wenn die Klangqualität nicht so entfernt und flach klänge. Ob er wohl freiwillig vor dem Besuch im HiFi-Studio ein Audiogramm beim Ohrenarzt des Vertrauens erstellen lassen würde? Denn biologische Klangunterschiede und psychologische Effekte könnten die Wahrnehmung ja noch verkomplizieren. Aber genug der Polemik, denn es ist schade, dass die teilweisen Anfeindungen in fachbezogenen Foren wenig realistisch gehalten sind. Standpunkte werden gepredigt und eine Annäherung wäre ja ein Eingeständnis eines Irrtums und so bleibt man bei seiner Position. Bis dann jemand die Diskussion mit den Worten beendet, dass man sich doch viel mehr auf das Musikhören konzentrieren solle. Daher interessieren mich andere Meinungen eher weniger, denn meine Referenz sind stets die eigenen Ohren und das zurecht, denn mein kürzlich erstelltes Audiogramm bei einem Facharzt war nämlich exzellent.

Die Klangquelle

Macht man sich Gedanken über die Abhörbarkeit von hochauflösender Musik, sollte man zunächst über entsprechendes Klangfutter verfügen. Das ist nicht schwer, denn alle Audiorekorder der Mittelklasse können bereits mit 24 Bit Wortbreite bei 96 KHz Abtastfrequenz aufzeichnen und diese Formate auch abspielen. Der Zoom H4, mit dem ich seinerzeit die ersten Podcasts aufgenommen habe, beherrschte dies schon vor Jahren und hat mich damals begeistert. Das war zu einer Zeit, als Streaming und hochauflösende Downloads noch nicht greifbar waren. Man muss fairerweise allerdings bedenken, dass trotz der hohen Abtastung die vorgeschaltete Elektronik, wie Mikrofonkapseln und A/D-Wandler, nicht die Güte heutiger Produkte hatten. Dennoch reichte es aus, die bessere Qualität mit einem Koss Porta Pro von herkömmlichem MP3 abzugrenzen. Heute können aktuelle Apple-Geräte theoretisch 24 Bit Wortbreite und 48 KHz abspielen. Das nützt aber nichts, denn die gelieferte Musik aus dem Netz wird komprimiert und von daher sind diese Vorteile nur theoretisch. Genau genommen wäre eine impulstreue Wiedergabemöglichkeit ein Problem, da sich die Online-Musik schlechter anhören würde und das möchte die Industrie natürlich auch nicht. Es wird aber diskutiert, dass die Downloads auch hochauflösend werden könnten, es gibt bereits spezielle Streaming-Dienste und Shops für entsprechende Formate. Die breite Masse ist jedenfalls inzwischen sensibilisiert, dass die MP3-Qualität eben nicht dem CD-Standard entspricht, wie uns die Industrie noch vor wenigen Jahren glaubhaft machen wollte. Früher war das einfach, man differenzierte nur zwischen der Musikkassette, Schallplatte und Audio-CD. Alle Formate haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, sind auch unterschiedlich teuer und erfordern zum Abspielen einen relativ großen technischen Aufwand. Besonders die Schallplatte kann auch heute noch ein teures Hobby werden, wenn man diese optimal abspielen möchte. Dass hier mechanische Konstruktionen nicht einfach lösbar sind, kann man wenigstens auch durch geringe Stückzahlen und hörbaren Qualitätssprung begründen. Nur die Kompaktkassette konnte als wirklich portabel gelten, bei der CD sorgten Erschütterungen schnell für ein Ausfallen und tragbare DAT-Recorder in ähnlich hoher Qualität waren mechanisch sehr anfällig und kostspielig.

Daneben folgten in den 90er Jahren weitere Medienformate, die erstmals die Kompression von Musikdaten massentauglich machten.  Philips und Panasonic arbeiteten an der Digitalen Kompaktkassette DCC, welche bei der Wiedergabe abwärtskompatibel zur Normalkassette ist. Die Geräte waren günstiger als DAT-Recorder, durch den begrenzten Speicherplatz jedoch klanglich stark eingeschränkt. Parallel dazu warf Sony die MiniDisc ins Rennen, deren Qualität anfangs sogar schlechter war, allerdings später stark ausgebessert wurde. Das war zu einer Zeit, als Speicherkarten-Player bereits den Markt erreichten und ein einfaches Kopieren vorhandener MP3-Dateien nur durch komplexe Umwandlung ins ATRAC-Format möglich wurde. Auch wenn MiniDisc in vielen Kompaktanlagen zu finden war und auch im Musikbereich einfache Vier- und Achtspur-Systeme eingeführt wurden, haben der Computer mit MP3 und CD-Brennern die MiniDisc überholt. Erste Speicherkarten-Player und Handys mit MP3-Funktion mit wenigen Megabytes kosteten viel Geld und wurden durch die damaligen Fortschritte schnell abgelöst. Eine Offenbarung war für mich um die Jahrtausendwende die Archos Jukebox 6000, mit ganzen 6 Gigabyte an Festplattenplatz, später mit der Recorder 20 entsprechend 20 GB. Diese Modelle konnten sogar durch mechanische Eingriffe bis 80 GB und mehr fassen, die Akkus waren ebenfalls austauschbar. Selbst Eingänge wurden angeboten, so war auch das Digitalisieren analoger Medien problemlos möglich. Der iPod als Parallelentwicklung und die Nomad Jukebox arbeiteten mit eigener Musikverwaltungs-Software, mit iTunes wurde erstmals der digitale Musikverkauf massentauglich. Auch die Tauschbörsen machten uns unsensibel durch komprimierte Formate, denn hier überwog die Begeisterung der plötzlich stets verfügbaren Masse an Musik. Damals war es viel wichtiger, viele Lieblingstitel in einem Gerät mitzuführen, als sich über eine gute Klangqualität Gedanken zu machen. Die ersten Musiktitel im MP3-Format habe ich bei Music-On-Demand-Dienst der Telekom bereits 1998 eingekauft, damals über eine gebündelte Musikleitung in MP3 mit 128 Kbit/s Datenrate. Hierzu wurden zwei ISDN-Leitungen gebündelt und die Musikübertragung erfolgte in Echtzeit. Die Speicherung war proprietär, man durfte die Musik nur zweimal auf CD brennen und unbegrenzt am Computer hören. Zur Wiedergabe auf MiniDisc war nach dem Brennen eine Kopie in der HiFi-Anlage notwendig, ein richtiger Umstand. Auch die Kosten waren mit CD-Preisen unattraktiv, denn die Rohlinge waren damals teuer und mussten zusätzlich beschafft werden.

Das wird sich die junge Generation gar nicht mehr vorstellen können, die mit YouTube seit vielen Jahren stets und ständig Musikvideos zur Verfügung hat, andere Dienste gesellen sich hinzu. Mich hat immer erschüttert, wie die teils dumpfen Musiktitel in schlechter Qualität laut aus dem Autoradio dröhnen. Das hatte für die Musikindustrie den Vorteil, dass alle verkauften Musiktitel im Netz besser klingen und niemand fragte sich ernsthaft, um wieviel besser die CD klingt. Ich jedoch finde es eigentlich eine Zumutung, dass man online für fast den gleichen Preis eines Tonträgers eine datenreduzierte Variante erhält, zumal nicht jeder Shop die gleiche Qualität anbietet. Kürzlich passierte es mir wieder einmal, dass eine CD mit zusätzlicher Download-Version sogar einen Euro günstiger war, als das reine Download-Album. Die beste Qualität liegt bei 320 Kbit/s MP3-Format, Apple ist mit AAC bei ebenfalls 320 Kbit/s ein Stückchen besser. In speziellen Shops sind viele Alben als High Resolution Variante mit 24 Bit Wortbreite bei 96 KHz Abtastrate und mehr verfügbar, die Preise sind dann allerdings etwas höher. Manche Konzepte, wie die Society of Sound von Bowers & Wilkins, arbeiten nach einem Art Abonnement-Modell. Hier fällt für etwa 24 Alben jährlich in hochauflösender Qualität ein Jahrespreis von 40 Euro an, der im Voraus bezahlt wird. Darüber hinaus lassen sich rückwirkend eine Vielzahl Alben herunterladen. Wer einen B&W-Kopfhörer oder andere Produkte des Herstellers erwirbt, bekommt sogar eine begrenzte Mitgliedschaft und hat die Möglichkeit, gut produzierte Titel zu bekommen. Die Hälfte beschränkt sich auf Klassik, der Rest teils sehr interessante und auch gut klingende Musik, auf die man so gar nicht kommen würde. Das Meiste wurde in den Abbey Road Studios produziert, Künstler wie Peter Gabriel stehen hier Pate. So gibt es viele interessante Möglichkeiten, auch recht günstig an hochauflösende Musik zu kommen.

Nach diesem kleinen Exkurs in die Vergangenheit ist noch die Frage offen, ab wann Musik hochauflösend ist. Die MP3-Qualität ist komprimiert, hier werden durch psychoakustische Effekte Informationen weggelassen, Filter werden zur Vermeidung störender Artefakte eingesetzt. Bei dichten Klangarrangements geht das in Ordnung, manche Pop-Produktionen klingen sogar komprimiert besser, das hat die Fachzeitschrift c’t des Heinz Heise Verlags in Hannover um die Jahrtausendwende in einem Vergleichstest MP3 vs. PCM schon ausgearbeitet. Es gibt hier noch spezielle Techniken, so dass beispielsweise tiefe Frequenzen im Stereobild zusammengefasst werden (Joint Stereo) oder durch variable Bitrate mehr Platz gewonnen wird. Bei dieser Technik kann Stille zu deutlicher Einsparung der Datenmenge führen. Apple verkauft seine Musik wie erwähnt im AAC-Format, dieser ist fortschrittlicher und wird auch in Videobereich eingesetzt. Wie auch der MP3-Codec wurde dieser ursprünglich vom Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen (IIS) entwickelt. Vergleicht man MP3 und HE-AAC bei niedrigen Bitraten von beispielsweise 64 Kbit/s, gewinnt HE-AAC deutlich.

Bei linearem PCM (Pulse Code Modulation) wird das digitale Signal so gespeichert, wie es vom A/D-Wandler abgetastet wurde, es wird hier also keine Information entfernt. Filterstufen sorgen allerdings dafür, dass das Quantisierungsrauschen minimiert wird. Die CD löst mit einer Wortbreite von 16 Bit bei einer Abtastfrequenz von 44,1 KHz auf, das bedeutet ein Frequenzgang von 22,05 KHz je Kanal und 98 Dynamikstufen (1 Bit umfasst 3 dB Lautstärkeunterschied, rechnerisch 16 Bit * 3 dB = 98 dB). Davon fällt ein Teil für die Filterung weg. Während die Wortbreite den Dynamikumfang – also die Abstufung zwischen Leise und Laut beschreibt (der lauteste Punkt liegt bei 0 dB, der leiseste bei -98 dB), definiert sich über die Abtastfrequenz die Auflösung. Vergleichen wir das mit der Digitalfotografie, würde die Bittiefe für die Farbanzahl und Helligkeitsstufen stehen, die Auflösung für die Anzahl der Pixel. Während bei 16 Bit Wortbreite 65536 Abstufungen möglich sind, erhöht sich dieser Dynamikbereich bei 24 Bit auf 16,7 Millionen – also einen deutlichen Zuwachs. Das ist bei Audiodaten nicht ganz so gravierend, hört man allerdings bei sehr leisen Passagen und hochwertigem, rauscharmen Equipment. Würde man diese verstärken, wäre ein Digitalrauschen bei 16 Bit deutlich wahrnehmbar. Ein technisches Problem besteht darin, dass bei 22,05 KHz Abtastrate der höchste Ton gerade noch so in unserer Wahrnehmung liegt und es digitale Aliassing-Effekte im Hochtonbereich gibt, weshalb im Wandler die erwähnten Filter eingreifen und diese Effekte minimieren. Durch eine Art Gate-Effekt werden diese Schaltzeiten zwischen den Impulsen geglättet und so nehmen wir diese Störungen nicht wahr. Bei High Resolution erhöht sich die Abtastfrequenz auf 96, 192 oder sogar 384 KHz, weshalb auch die Eckfrequenzen weiter aus unserem Wahrnehmungsbereich verschwinden. Bei einem Hörvergleich würde ich diesen Zugewinn als “analoger” beschreiben, so dass durch High Resolution die guten Argumente für die Schallplatte – genau wie bei der analogen Fotografie – verschwinden. Mit entsprechendem Equipment ist zumindest in der Theorie dieser Klangzuwachs durch authentischere Wiedergabe wahrnehmbar, praktisch gibt es hierzu allerdings noch keine Studien. Nach meinem Eindruck ist der Unterschied zwischen 16 und 24 Bit hörbar, bis 96 KHz wirkt das Signal reiner, alles darüber entzieht sich meiner Wahrnehmung.

DSD und DXD sind zwei weitere Klangformate, die vor Allem durch Sony voran getrieben werden. Die Delta Sigma Decoder kamen erstmals bei der SA-CD zum Einsatz (Super Audio CD). Hierbei muss allerdings auch die Abtastung entsprechend erfolgen, der Audiorekorder Sony PCM-D100 erlaubt die Aufzeichnung im DSD-Format, auch Korg stellte vor einiger Zeit einen entsprechenden Rekorder vor. Der Unterschied besteht darin, dass die Wandler nur mit einem Bit abtasten, also Ja oder Nein. Entsprechend wird auch die Abtastfrequenz auf 2,8224, 5,6448 MHz und mehr erhöht, das bedeutet eine Abtastung von rund 2,8 bzw. 5,6 Millionen Informationen pro Sekunde. Dieser Frequenzbereich liegt deutlich über unserer Wahrnehmung, weshalb Aliassing und Prozessorrauschen in einem Bereich auftreten, den wir nicht wahrnehmen und die Wandler nicht wiedergeben können, weshalb auf Filterstufen verzichtet wird. DXD ist eine erweiterte Version, High Res Musik lässt sich in diesen Formaten kaufen und von geeigneten Playern abspielen. Da sich DSD und DXD von Linear-PCM unterscheiden, muss also der D/A-Wandler natives DSD unterstützen. Manche Player bieten zwar die DSD-Wiedergabe, setzen aber das Audiomaterial in L-PCM um, damit ist der theoretische Klangvorteil verschwunden. Umgekehrt rechnen manche D/A-Wandler allerdings auch L-PCM-Signale hoch und virtualisieren somit die Filter, damit kann das Tonsignal weicher und abgerundeter klingen. Teure Wandler im Studiobereich lassen auch zu, dass man die Filterparameter und Laufzeiten manuell einstellen kann.

Formate und Medien

Klar ist, dass Scheibendreher nicht für hochauflösende Musik geeignet sind, alleine schon wegen der höheren Datenmenge. Die SA-CD ausgenommen, diese hat sich aber nicht durchgesetzt und erschien vielleicht zu früh am Markt. Ein Problem dabei war, dass nicht jede SA-CD über eine hybride Datenschicht verfügte und sie somit nicht immer auf herkömmlichen CD-Laufwerken abgespielt werden konnte. Hohe Preise für Laufwerke und Medien taten ein Übriges dazu. Heute lassen sich die Master-Bänder direkt in High Resolution Daten wandeln. Andere Formate, wie die HDCD (High Density CD) mit 20 Bit Wortbreite bei 44,1 KHz und DVD-Audio mit bis zu 8 Kanälen bei 24 Bit Wortbreite mit 96 KHz, konnten sich ebenfalls nicht am Markt behaupten. Im Ergebnis bleiben also die unkomplizierten Datenträger, wie Festplatten, Speicherkarten und SSDs. Letztere dominieren inzwischen, weil sie kompakt, erschütterungsresistent und energetisch sparsam sind. Streaming ist auch mit High Res möglich, dies ist für raumübergreifendes Musikhören notwendig. Aktuelle High Res Player bieten sogar mehrere Speicherkartensteckplätze oder Wi-Fi an, zumal eine Minute hochauflösende Musik 30 Megabyte und mehr beträgt. Verkauft wird die Musik im Internet zum Download, wobei AIFF, WAV und FLAC (Free Lossless Audio Codec) zum Einsatz kommen. FLAC ist interessant, da bei exakt gleicher Qualität deutlich geringere Datenmengen benötigt werden. Die Abspielgeräte brauchen allerdings etwas Speicher und Rechenleistung, um diese Daten vor der Übergabe an den Wandler wieder zu entpacken. Diskussionen polarisieren auch hier, dass FLAC laut manchen Musikfreunden verlustbehaftet sei, dabei wird beim Download das Zerlegen der Daten in einzelne Pakete und das wieder Zusammensetzen am heimischen Rechner total vergessen. Beginnt man nämlich mit dieser Diskussion, müsste man konkret die Daten auf einem Datenträger mit registriertem Speicher ohne Internet direkt abholen. Und dann ist da noch die Frage, wie die Aufnahmen entstanden. Wird der Gesang analog aufgezeichnet, wie erfolgt die Abmischung oder Speicherung des Rohmaterials, und wenn digital, auch in hoher Auflösung? Entsteht die gehörte Bühne durch eine räumliche Aufnahme oder wurde sie von einem hochwertigen Effektprozessor berechnet? Das sind alles Faktoren, die den Musikgenießer selten interessieren, die aber für das Ergebnis entscheidend sind und ihn auch zur Interpretation hinreißen lassen. Denn ist eine Produktion einfach erstellt worden, hilft kein Player der Welt, um dieser den richtigen Glanz zu verleihen. Vergleichen wir also die Musik mit einem Wein, die Abhöranlage mit einem Weinglas. Dabei wird meines Erachtens nach der Elektronik überdimensional zu viel beigemessen, was aber die Industrie freut.

Der Weg zum Klang

Man darf sich im Übrigen nicht dazu hinreißen lassen, dass analoge Grundsätze auch in der digitalen Welt exakt gelten. Dies ist auch nicht anders, wenn man sich über einen HiFi-Rechner Gedanken macht. Hier gibt es auch die seltsamsten Empfehlungen, um ein möglichst ungestörten Musikgenuss zu erfahren, selbst das Abschalten von Virenscannern gehört dazu. Wer das glaubt, sollte sich unbedingt mal mit beispielsweise Leistungsanforderungen von Workstations oder mit Videoschnitt auseinandersetzen. Interessant ist auch, dass diese Empfehlungen nicht von Puristen stammen, die in der Informationstechnik zuhause sind. Prinzipiell ist jedes Netbook aus 2007 problemlos im Stande, hochauflösende Musik ohne Klangbeeinträchtigung an einen externen Digital-Analog-Wandler zu übergeben. Andernfalls gäbe es im Umkehrschluss keinen guten High Res Player, weil die gebotene Hardware-Leistung deutlich darunter liegt. Daher ist es eigentlich egal, ob man sich für einen High Res Player oder doch für ein Notebook oder Smartphone mit externem Digital-Analog-Wandler entscheidet , denn ausschlaggebend für die Qualität ist nicht die Datenverarbeitung, sondern die analoge Umsetzung. Natürlich immer vorausgesetzt, dass das verfügbare Audiomaterial auch eine entsprechende Güte aufweist und die Komponenten richtig miteinander verbunden sind.

Wird ein externer Wandler eingesetzt, sind richtige Einstellungen und Anschluss für ein gutes Klangergebnis sehr wichtig. Hier scheiden sich die Geister, denn manche hören Klangunterschiede zwischen verschiedenen Medienprogrammen. Dies ist unmöglich, wenn wir zu Grunde legen, dass der Rechner die Rohdaten direkt an den Wandler übergibt, der über eine interne Clock verfügt und somit die Daten asynchron verarbeitet. Es gibt allerdings tatsächlich Tücken, die sogar Windows-Benutzer mehr spüren, als Mac-User. Denn in macOS ist die Ansteuerung des D/A-Wandlers im System über CoreAudio vernünftig realisiert. Hierbei können im Audio-MIDI-Setup weitreichende Einstellungen über die verwendete Auflösung und die Clock vorgenommen werden. So kann der Taktgeber des D/A-Wandlers genutzt werden und der asynchrone Betrieb ist ohne Weiteres möglich. Manche Audio-Player erlauben alternativ die direkte Ansteuerung des Wandlers, bei hochwertigem Equipment ist dieser Weg vorzuziehen und benötigt dafür einen speziellen Treiber des Herstellers. Unter Windows sind die Auswirkungen des internen Mixers gravierender. Dieser wird genutzt, wenn ein D/A-Wandler ohne Treiber auskommt und direkt nach dem Anschließen funktioniert. Das Signal läuft in der Klangverarbeitung durch Windows, wobei die maximale Auflösung für den exklusiven Modus bestimmt werden kann. Audioeffekte und die fehlende Möglichkeit, den Zeitgeber des Wandlers auszuwählen, wirken sich nachteilig für den Klang aus, im schlimmsten Fall werden High Res Musiktitel auf eine geringere Auflösung herunter gerechnet. Wenn die Klangeffekte, wie Raumklang oder Bassverstärkung, aktiviert sind, kann es schlimmer kaum noch kommen. Daher müssen die Programme im Stande sein, den Wandler direkt anzusprechen. Kernel Streaming ist das älteste Verfahren, das heute noch zum Einsatz kommen kann und eine gute Lösung ist. Die Daten werden von der Anwendung am Betriebssystem vorbei direkt an die Hardware übergeben. Mit VASAPI hat Microsoft nachgelegt, so lassen sich direkt über das Betriebssystem die Soundkarten, die ja nichts anderes als D/A-Wandler sind, direkt ansteuern. Im so genannten “Exklusiven Modus” erhält die Anwendung volle Kontrolle über das Audiogerät, vergleichbar mit den VIA Treibern für Scanner. ASIO ist der dritte, aus der Musikelektronik stammende und von Steinberg entwickelte Standard. Auch hier erfolgt die Verarbeitung direkt im Audiogerät. Besonders für die Mehrspurausgabe ergibt sich eine sehr latenzfreie Wiedergabe, denn Verzögerungen müssen bei der Musikproduktion minimiert werden. Hier bietet ASIO eine optimierte Lösung an, die aber auch zum reinen Musikhören taugt. ASIO war auch auf dem Mac verfügbar, wurde jedoch von Apple durch CoreAudio ersetzt. Der Nachteil ist, dass CoreAudio hochauflösende DSD-Dateien nicht überträgt, weshalb diese quasi durch einen PCM-Tunnel geschickt werden müssen. Das DoP (DSD over PCM) genannte System funktioniert zwar inzwischen sehr gut, kann aber besonders bei älteren Macs aufgrund höherer Leistung zum Problem führen. Daher gibt es wieder eine Möglichkeit, ASIO nachzurüsten, über welches eine native DSD-Übertragung stattfinden kann, das ist besonders für Mehrkanalsysteme sinnvoll.

Bei Tablets und Smartphones ist es etwas übersichtlicher, wobei iOS direkt keine hochauflösende Musikwiedergabe ermöglicht. Da aber auch Musiker schon seit Jahren mit iPads und modernen Audio-Interfaces arbeiten, haben Anwendungen die Möglichkeit, die Wandler direkt anzusteuern. Kleiner Nachteil ist, dass die hochauflösende Musik nicht über die iTunes-Mediathek übergeben werden kann und separat in der Anwendung über iTunes gespeichert werden muss. Und weil der Speicher von iPhone und iPad begrenzt ist, kann dieses Verfahren je nach Anwendungsfall wenig Spaß bereiten. Für Android gibt es inzwischen auch einen Standard, der hochauflösende Musikübertragung ermöglicht. Viele hochauflösende Player machen sich dies zu Nutze und setzen sogar auf Android als Basis. Nur muss man aufpassen, denn ältere Android-Geräte können nativ nur 16 Bit bei 44,1 KHz bzw. 48 KHz übergeben.

Der D/A-Wandler mit nachgeschaltetem Verstärker für Kopfhörer kann auf mehrere Weise mit dem Zuspieler verbunden werden. USB-Verbindungen sind üblich und  hierbei sollte der Wandler den erwähnten asynchronen Modus anbieten, der D/A-Wandler dient als Taktgeber und hängt nicht am eher ungenauen Systemtakt des Rechners bzw. USB-Controllers. Dies wirkt Jitter entgegen, der zeitlichen Ungenauigkeit bei der Datenübergabe. Übrigens gibt es auch audiophile USB 3.0-Karten zu Preisen um 500 Euro zu kaufen, eine unnütze Investition.Die werben zwar auch mit eigenen bitgenauen Taktgebern, die bei asynchroner Verbindung allerdings brach liegen. Falls hörbare Störungen auftreten, liegen diese aber nicht an der Ungenauigkeit, sondern an Einstreuungen des Rechners. USB-Isolatoren, die in den Signalweg eingeschleift werden, entkoppeln die Masse und verhindern derartige Verbindungsstörungen. D/A-Wandler lassen sich bei verfügbarem optischen Ausgang auch mit einem TOSLINK-Kabel verbinden, hier ist allerdings die maximale Auflösung auf 24 Bit bei 96 KHz begrenzt. Coaxiale Anschlüsse bieten die wenigsten Computer von Hause aus an und sind eher unüblich. Bei Smartphones bleibt der Weg über USB.

Der Weg über einen dedizierten Audioplayer ist abgesehen von der Barrierefreiheit die beste Möglichkeit, große Datenmengen an Musik mit sich zu führen. Viele bieten direkt zwei Speicherkartensteckplätze, so dass sie 400 GB und mehr an Musik speichern. Preislich rangieren sie von 70 bis 3.000 Euro, wobei die Daseinsberechtigung der Geräte jenseits der 1.000 Euro wie erwähnt angezweifelt werden kann. Aus Marktforschungsstudien wissen wir unlängst, dass hohe Kaufpreise ein Gefühl von Wertigkeit und Kompromisslosigkeit vermitteln, das kann in manchen Bereichen durchaus stimmen. Nur wenn wir bedenken, dass es selbst für um 500 Euro schwer wäre, Bauteile für einen Player einzukaufen, sind die Argumente aus der analogen Welt schwer übertragbar. Wandler-Chips und Digitalverstärker sind ein Massenprodukt, sicher auch nicht exakt vergleichbar. Dennoch übersteigen die teuersten Bauteile kaum den zweistelligen Eurobereich. Dass zudem selbst die kostspieligsten Player mit Standard-Hardware auskommen, zeigen die Datenblätter. Es scheint eine Menge Menschen auf der Welt zu geben, die bereit für diese Investitionen sind und das erklärt, warum die Flaggschiffe mancher Hersteller jährlich um 500 Euro im Preis steigen. Weil das offenbar nicht reicht, bietet Astell & Kern sogar In-Ears für über 1000 Euro an. Mit exzellenten Referenzen versteht sich.

Von Digital zu Analog

Um digitale Datenströme in hörbare Impulse umzuwandeln, werden die bereits erwähnten D/A-Wandler, Digital-zu-Analog-Umwandler, benötigt, diese Bauteile sind essenziell und ohne sie wäre die Tonausgabe an PC und Smartphone unmöglich. Dabei gibt es eine begrenzte Anzahl von Herstellern und die teuersten Chips liegen selten oberhalb von 50 Euro. Sie entscheiden auch, welche Formate abspielbar sind und ob dies nativ oder über eine Umwandlung geschieht. Dabei sind aktuell 32 Bit Wortbreite bei 384 KHz das Maximum, unabhängig von DSD und DXD. Wer nur CDs in das FLAC-Format bringt, kommt über 16 Bit bei 44,1 KHz nicht hinaus. Sample Rate Converter (SRC) können niedrigere Auflösungen hochrechnen, man nennt diese Interpolation auch Upsampling.Manche DACs nutzen dieses Feature, um durch eine Weichzeichnung den Klangcharakter etwas zu verbessern, was allerdings in der Praxis nicht immer gelingen muss. In manchen Fällen wird das Signal aufgeweicht und erwärmt, kann aber auch Artefakte hervor bringen und so den Klang verschlechtern. Hersteller von Soundkarten haben sich schon vor Jahren ähnlicher Techniken bemüht, X-Fi von Creative Labs beispielsweise. Ziel dabei ist die Optimierung schlecht komprimierter Audiodaten, wobei hier die Qualität mit psychoakustischen Effekten gesteigert werden soll. Ein SRC in einem Colorfly Pocket HiFi C4 Pro Audioplayer hat jedenfalls weniger bewirkt, als die Technik erhoffen lässt. Neue Sabre-Chips verwenden ebenfalls Technologien, welche das Digitalsignal intern hochrechnen und dadurch glätten. Wer sich einen stationären oder portablen D/A-Wandler kaufen möchte, sollte zukunftssicher entscheiden und mindestens 24 Bit Wortbreite bei 96 KHz Abtastfrequenz als Minimum wählen. Dies gilt natürlich genauso für komplette High Res Player. Übrigens verfügen aktuelle RealTec-Chips integrierter PC-Soundkarten auch häufig über 24 Bit bei 192 KHz, jedoch offenbar auf Softwarebasis interpoliert. Ein Tablet mit Pentium N-Architektur wurde bei Aktivierung dieser Auflösung in der Leistung schnell in die Knie gezwungen. Das Modell des Wandler-Chips steht nicht immer Pate für die Auflösung, hier ist auch die Frage der Ansteuerung zu klären. Zu langsame USB-Chips kann die Datenrate begrenzen, so dass Hersteller Trotz gutem Wandler nur 24 Bit bei 96 KHz angeben. Eine höhere Auflösung spricht nicht automatisch für einen besseren Klang. Theoretisch müsste man sich einen Stapel Wandler kommen lassen und alle im Vergleich mit verschiedenen Kopfhörern ausprobieren. Mobile Wandler haben oft Akkus, die auch das Smartphone laden, letzteres lässt sich auch mit Bändern fixieren. Bei iOS-Geräten sollte man auf die Kompatibilität zu Apple achten. Wenn noch das Camera Connection Kit zur Wandlung von Lightning zu USB eingesetzt werden soll, wird das Ganze schnell unhandlich. Onkyo und Oppo bieten beispielsweise portable D/A-Wandler direkt mit Lightning-Kabel an. Ein sehr interessanter Hersteller von günstigen und hochwertigen D/A-Wandlern ist HiFimeDIY. Hier werden mit guten und sehr effektiven Bauteilen günstige Pakete geschnürt, wahlweise zum Selbstbau oder auch fertig montiert. Dabei kostet das teuerste Modell mit 32 Bit Wortbreite bei 384 KHz Auflösung, DSD-Wiedergabe und asynchronem USB-Chip knapp über 100 Euro. Das ist eine Ansage, zumal der Aufbau sehr diskret erfolgt und auf unnötige Bauteile verzichtet wird. Des Weiteren gibt es einige sehr preisgünstige D/A-Wandler bekannter Zubehörmarken im Netz, bei denen man allerdings nicht immer weiß, welche Chips zum Einsatz kommen. Der Sabre ES918K2-Chip von ESS-Technologies ist ein interessanter Kandidat, der bei entsprechender Umgebung alles an Formaten abspielen kann. Wem ESS bekannt vorkommt, erinnert sich vielleicht an Soundkarten-Chips der 90er Jahre. Meist in günstigen Audioprodukten zu finden, lieferte schon damals die Klangqualität eine doch sehr beachtliche Leistung. Aus Deutschland bietet der Shop von muc89.de D/A-Wandler mit verschiedenen Chips unter der Marke HiResFi an, die im kommenden Podcast näher besprochen werden. Sogar Digitalverstärker mit 2x 50W Ausgangsleistung sind im Sortiment vertreten, die einen Computer mit zwei passiven Lautsprechern zu einer fertigen HiFi-Anlage für wenig Geld komplettieren können.

Signalverstärkung

Aber wenn schon interne PC-Hardware diese Auflösungen anbieten, wozu eigentlich noch einen externen D/A-Wandler kaufen? Diese Frage ist berechtigt, wenn man davon ausgeht, dass der Wandler das einzige klangbestimmende Bauelement ist. Nur dem ist nicht so, denn das Signal soll ja auch verstärkt werden. Hierzu müssen kleine Leistungsverstärker eingesetzt werden, welche die Spannung des Signals erhöhen, ohne dabei Störungen des Computers mit zu verstärken. Und an beiden Faktoren fehlt es internen Soundkarten in der Regel. Nur selten sind Notebooks im Stande, hier besseres als Standard-Kost abzuliefern. Daher reichen in der Regel schon einfache Soundkarten aus, diese Einschränkungen abzufangen. Wer natürlich nur etwas Sprachausgabe, System-Sounds und Internet-Radio hört, wird auch mit internen Soundkarten glücklich, mit HiFi hat das aber Trotz hoher Auflösungen nichts zu tun. Und daher bieten auch High Res Player Leistungsverstärker an, die selbst hochohmige (große) Kopfhörer antreiben können. Falls nicht, werden auch optionale Kopfhörerverstärker angeboten. Die gibt es auch für Smartphones und werden am Kopfhöreranschluss betrieben, machen allerdings ohne vernünftige Wandlung wenig Sinn. Apple-Nutzer sind hier verwöhnt, denn aktuelle Produkte liefern gute Klangeigenschaften, das war vor einigen Jahren noch anders. So gibt es einen deutlichen Klangunterschied zwischen einem iPhone 5s und einem iPad Air 2, der sich nicht nur in der Ausgangsleistung wiederspiegelt. Denn auch der Frequenzgang (Linearität) und Impulstreue (Schnelligkeit) sind zwei Faktoren, die Verstärker erfüllen müssen. Dabei sollte der Frequenzbereich im gesamten Spektrum gleich laut sein und nicht überzeichnen. Die Schnelligkeit der Verstärker sollte so gut sein, dass sich jedes MP3-File richtig schwurbelig anhört. Ist das nicht der Fall, scheint die Hardware Signale nicht sonderlich schnell zu verarbeiten. Stellt Euch einen Impuls in Etwa so vor, dass in einem Bruchteil einer Sekunde ein Spektrum des gesamten Frequenzbereichs übergeben wird. Dieses Knacken sollte im Optimalfall gemessen am Ausgang etwa so, wie das ursprüngliche Signal aussehen. Mit Impulstreue wird also beschrieben, dass die Wellenform nahezu exakt umgesetzt wird. Fehlende Impulstreue führt zu einem Aufweichen des Klangs, das wir als warm empfinden. Ein impulstreues Signal klingt eher kühl und analytisch. Leistungsreserven sind zwar besser, aber nicht ausnahmslos entscheidend.

Schallwandlung

Wie auch für HiFi-Anlagen gilt auch für mobile Systeme, dass wohl das klangbestimmende Element überhaupt die Lautsprecher bzw. der Kopfhörer ist. Dieser wird natürlich klassisch mit einem Kabel verbunden, weil drahtlose Übertragungen nur in den seltensten Fällen nicht verlustbehaftet sind. Werden Codecs wie aptX eingesetzt, erfolgt die maximal übertragene Bitrate bei 352 Kbit/s, also unwesentlich oberhalb von MP3. Dieser Codec ist schon weit über 30 Jahre alt und wurde ursprünglich im Broadcasting zur Sprachübertragung über die ISDN-Leitung per Telefon verwendet (Musiktaxi). Allerdings ist die in Bluetooth vorkommende Version im Frequenzgang aufgrund der höheren Bandbreite nicht beschränkt. Weitere hochauflösende Codecs, wie AAC oder aptx HD, müssen zugleich von Sender und Empfänger verstanden werden, es gewinnt dabei stets der kleinste gemeinsame Nenner. Nicht immer weiß man tatsächlich, welcher Codec in der Praxis ausgehandelt wurde, das kann bei hohen Signalstörungen auch ein schlechterer sein. Mit Ausnahme der Codecs mit hoher Bandbreite kann man jedoch davon ausgehen, dass Artefakte in jedem Fall den Musikgenuss stören, weil gerade hochauflösendes Musikmaterial selbst den Codecs mit höchster Bandbreite überlegen ist. Um das zu verstehen muss man sich vorstellen, dass das Signal bei der drahtlosen Übertragung zunächst umgewandelt und schließlich im Kopfhörer in Schwingungen umgewandelt wird. Liest man Testberichte von hochwertigen Musikspielern, die mit drahtlosen Kopfhörern ohne moderne Codecs für Bluetooth ausgestattet sind, kann man sich einen Eindruck über die tatsächliche Hörerfahrung des Autors bilden. Nicht selten sorgt ein reines Zertifikat eines möglichen Übertragungsstandards für einen subjektiv besseren Klangeindruck. Daher verkaufen sich drahtlose Produkte auch so gut, weil viele zumeist ohnehin nur komprimierte Musik aus Streaming-Diensten konsumieren, deren Qualität besonders mobil sogar zum Teil unterhalb des einfachsten SBC-Codecs liegt. High Res macht an dieser Stelle nur mit einem guten Kabel Sinn, zumal ein High Res Player auch bei Bluetooth die teuer erkaufte Elektronik ohnehin technisch umgangen wird.

Kabel und gute Stecker sind das Wichtigste und für den guten Klang essenziell. Hierbei entscheidet auch die subjektive Wahrnehmung, sich von Testergebnissen einschüchtern zu lassen ist bei vielen gängige Praxis. Ein neutral abgestimmter Kopfhörer gefällt nicht jedem, eine Überzeichnung eines bestimmten Frequenzbereichs kann mit einem Equalizer korrigiert werden. Besonders In-Ears haben durch ihre extrem hohe Empfindlichkeit Probleme, wenn die Verstärker ein ansonsten nicht wahrnehmbares Grundrauschen mitliefern. Diese müssen sehr rauscharm sein und benötigen eine recht geringe Ausgangsspannung. Kopfhörer sind unempfindlicher, aber nicht unbedingt unpräziser. Geht man davon aus, dass bei Mikrofonen besonders kleine Kapseln für einen linearen Frequenzgang sorgen und Großmembran-Mikrofone weniger linear arbeiten, sollten In-Ears theoretisch sogar im Vorteil sein. Und auch wenn sie sicher empfindlicher sind, können sie mitunter auch das Gehör bei falscher Anwendung schädigen. Vertrauen Sie bei der Entscheidung primär auf Ihre Ohren und Ihr Gefühl anstatt auf Forenbeiträge.

Auch der Anschluss des Kopfhörers spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Bei manchen High Res Playern wird mit einer getrennten Signalverarbeitung (Dual Conversion) geworben, so dass pro Kanal je ein D/A-Wandler und/oder Endstufe im Class-A-Betrieb eingesetzt wird. Verwendet man dann allerdings einen unsymmetrischen Klinkenstecker mit einer Masseleitung für beide Kanäle, wird dieser Vorteil direkt wieder relativiert. Denn im Optimalfall muss jede Seite einzeln über ein symmetrisches Kabel (geschirmt und bestehend aus Hin- und Rückleiter) angeschlossen werden. Dann hat man eine extrem gute Kanaltrennung, zumindest theoretisch. Denn der Übersprecheffekt ist selbst bei nicht getrennter Signalverarbeitung zwar messbar, aber selten wahrnehmbar. Und falls doch, empfinden ihn die Hörer sogar als angenehmer, da bei der nicht vollkommenen Kanaltrennung ein Übersprechen das Gehör weniger irritiert. Im Gegensatz zu einem Lautsprecher, bei dem interauraler Schall durch Raumreflexionen uns ein Gefühl der Räumlichkeit vermitteln, fehlt diese Information und das kann bei Ping-Pong-Stereo (The Beatles) mitunter kein Spaß sein. Und wenn bei der Aufnahme nicht exakt symmetrisch und kanalgetrennt gearbeitet wurde, nützt dieser theoretische Vorteil eher wenig. Denn letztendlich kommt es auf die Qualität der Produktion an, als auf die letzten Zentimeter von der Datenquelle bis zum Gehör.

Tipps und Tricks bei der Auswahl des richtigen Players

Lasst Euch nicht verunsichern, denn auch wenn hohe Investitionen bei vielen für ein gutes Gefühl sorgen, bedeutet dies nicht zwangsläufig einen besseren Klang. Leider pokern viele Firmen und Fachmagazine mit den Schwächen der Konsumenten, besonders Männer unterliegen dem Beuteschema deutlich stärker. Diese Effekte sind immerhin schon wissenschaftlich untersucht (Studien zum Kaufverhalten). Überlegt Euch lieber, was und wo Ihr Musikhören wollt. Für die digitalisierte CD-Sammlung braucht es keine DSD-Wiedergabe, SA-CDs lassen sich ohnehin sehr schwierig bis fast gar nicht extrahieren. Schon ein High Res Player um 300 Euro kann viel Freude bereiten, dazu kommt noch ein Kopfhörer, der auch rund 300 Euro in passender Qualität kosten kann. Anstatt 1.000 Euro in einen High Res Player mit scheinbaren Vorteilen, wie auswechselbare Endstufen und Wandler zu verballern, macht die Investition in einen anständigen Kopfhörer deutlich mehr Sinn. Diesen wird man ohnehin länger nutzen, als die Elektronik und er lässt sich auch an anderen Geräten betreiben. Testet nicht gleich die höchsten Auflösungen, prüft lieber mit einfachen und guten MP3-Files. Klingen diese schlecht, scheint der Wandler sehr präzise zu arbeiten. Achtet auf den Hintergrund und die Abbildung von Höhen und Tiefen bei hochauflösender Musik, die tonale Abstimmung des Kopfhörers und die Bühne, Transparenz und Räumlichkeit. Lasst Euer Bauchgefühl entscheiden, ob die Aufnahme eher losgelöst und mitreißend klingt, oder irgendwie diffus und unbestimmt, so dass die Lebendigkeit und Luftigkeit fehlt. Bei der Bedienbarkeit ist mir aktuell außer dem inzwischen nicht mehr erhältlichen FiiO X3 (1. Generation) kein bezahlbarer Player bekannt, der ohne Touchscreen auskommt. Android-Geräte könnten mit TalkBack eventuell bedient werden, sofern der Hersteller sich an entsprechende Konventionen zur Barrierefreiheit hält. Die Variante iPad oder iPhone mit externem D/A-Wandler ist die preisgünstigere Möglichkeit, hier allerdings sollte ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stehen. D/A-Wandler lassen sich auch am Computer betreiben, allerdings bieten auch die High Res Player einen Wandler-Betrieb per USB an. Ein genereller Faktor bei günstigen Geräten und Kopfhörern ist, dass man diese mitunter auf den Geschmack der Masse abgestimmt hat. Wer analytisch Musik hören möchte und eine neutrale und unverfälschte Klangwiedergabe bevorzugt, wird im unteren Preissegment nur schwer fündig. Rezensionen sind hier ein guter Leitfaden, auch wenn Sie stets berücksichtigen sollten, dass niemand objektiv den Klang beurteilen kann. Einzige Fakten werden durch Messergebnisse geliefert, alles andere sind bestenfalls subjektive Vergleichswerte. Zwischen den Zeilen lässt sich auch gut erkennen, ob man es mit einem markentreuen Tester oder jemandem zu tun hat, der offen für alternative Produkte ist und für den Preis und Namen nicht die Grundlagen für eine gute Bewertung sind.

Eine gute Möglichkeit, verschiedene Kopfhörer und Player zu vergleichen, ist der A-B-Betrieb. Hierbei hört man sich im Wechsel das gleiche Musikstück oder die Passage mehrfach an. Allerdings sind auch einige Punkte zu beachten, denn das Gehör wird durch wiederholtes Anhören automatisch trainiert und gewöhnt sich an die Musik. Konzentriertes Zuhören ist auch etwas anderes, als Musikhören nebenbei und so ist es klar, dass auch bei zweifachem Hören mit demselben Equipment vielleicht etwas auffällt, auf das man nie geachtet hat. Das ergeht mir täglich so, wenn ich tausendfach gehörte Stücke im Radio mit einem ganz anderen Empfänger höre, der nicht mal hochwertig sein muss. Daher sollte man zum Test stets eigene Musik verwenden, die man wie die Westentasche kennt oder bereits auf hochwertigem Equipment abgespielt hat. Dies minimiert die Gefahr, dass das plötzliche Entdecken nicht durch das kontinuierliche Kennenlernen der Musik erfolgt. Bei einem Ihnen unbekannten Musikstück werdet Ihr daher ohne Zweifel im zweiten Durchgang Dinge hören, die Euch zuvor verborgen blieben. Und ist bei einem anderen Kopfhörer oder Gerät die Abstimmung geringfügig anders, so dass beispielsweise der Präsenzbereich leicht betont wird, erfolgen auch hier Wahrnehmungsunterschiede. Selbst eine minimale Lautstärkeabweichung reicht aus, dass der teurere Player deutlich luftiger und dynamischer aufspielt – ein Schelm, der Böses dabei denkt… So könnte der HiFi-Händler durch solche kleine, natürlich versehentliche Tricks, das Hörempfinden beeinflussen. Am besten testet daher ungestört, zuhause mit bekannter Musik und möglichst ohne Alkoholeinfluss. Auch Diskussionen mit HiFi-Freunden oder Anwesenden kann die eigene Wahrnehmung beeinträchtigen. Denn wenn jemand erzählt, dass das zweite Produkt hörbar besser klingt, weil in Tests weiter vorne und deutlich teurer, kann das Unterbewusstsein den Höreindruck manipulieren. Zudem es aktuell keine wirklich schlechten High Res Player gibt und auch bei Kopfhörern der gehobenen Klasse alle Produkte auf ihre Weise gut klingen. Wer musikalisch aktiv ist, der weiß auch, wie Instrumente in der Realität klingen müssen. Auch im Orchesterverbund wird man diese heraus hören und kann darauf achten, ob der Klang einerseits natürlich oder andererseits so ist, wie man ihn erwartet.

Das Wichtigste zum Schluss: Bei aller Liebe zur Technik und der Faszination, was mit hochauflösender Musik an Klangfülle geboten wird, vergesst eines nicht. Der teuerste High Res Player ist nur so gut, wie die ihm vorgelegte Musik. Was man beim Kauf einspart, lässt sich in qualitativ hochwertige Musik investieren, die auch bei einem günstigen Equipment sehr viel Freude bereiten kann. Dabei behaupte ich nicht, dass teureres Equipment generell nicht besser klingt. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass Klangunterschiede nicht im Verhältnis zur Preisdifferenz stehen. Selbst für wenig Geld gibt es anständige und sehr gute Digitaltechnik, das spricht allerdings wider der Natur vergangener und wirtschaftlich erfolgreicher HiFi-Zeiten. Und wer trotzdem viel Geld für aktuelles HiFi ausgeben möchte, der sollte darüber nachdenken, wie viele Konzertkarten man dafür hätte kaufen können. Denn das beste Klangerlebnis bietet nicht die Technik, sondern die Musik. Und das wird sich bei aller Technik wohl nie ändern.

2 Comments

  1. Andree Schäfer said:

    Wow, sehr guter Artikel!
    Unterstreiche das Geschriebene zu 100%. Als musikhörender E-Techniker wundere ich mich doch häufig über verschiedene Argumentationsketten audiophiler Mitmenschen.
    Danke fürs Schreiben!

    Viele Grüße

    20. August 2016
    Reply
    • Stephan said:

      Danke Andree, das motiviert zum Weiterschreiben.

      20. August 2016
      Reply

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